Yogyakarta – Eine Überraschung auf Java

Von Bali sind wir auf die Vulkaninsel Java geflogen.

Dort sollte Yogyakarta eigentlich nur als Basis für die Ausflüge zu den umliegenden Tempelanlagen dienen. Unser Hotel war die erste Überraschung: sehr günstig und sehr gut. Der Besitzer war ein Franzose, der seit mehreren Jahrzehnten in Yogyakarta lebt und mit einer Einheimischen verheiratet ist. Mit ihm konnten wir ausgiebig die Möglichkeiten einer Weltumsegelung diskutieren – die wichtigsten Eckpunkte: Schiff bloß nicht zu groß und mit zu viel Tiefgang und lieber alles aus Metall, das ist zwar schwerfällig, biegt sich aber einfach beim Aufsetzen, anstatt wie Kohle- oder Glasfaser zu brechen und somit ist ein Sinken unwahrscheinlicher…

Wir waren hier drei Tage. Vorher hielten wir das eher für zu lang; hinterher eher für zu kurz. Die Atmosphäre und die Freundlichkeit der Menschen hat uns sehr gut gefallen. Man kann hier sehr entspannt deutlich mehr Zeit verbringen. Im Gegensatz zu Bali sind hier Touristen im Straßenbild eher die Ausnahme. Wir wurden oft von den Einheimischen angesprochen und dachten zunächst, dass sie uns etwas verkaufen wollen. Dem war aber überhaupt nicht so. Sie waren immer sehr interessiert zu erfahren woher wir kommen, was wir machen und gaben uns Insider-Tipps.
Es gibt in Yogyakarta selbst auch einige wenige Touristen-Sehenswürdigkeiten. Die Innenstadt ist von einer alten Palastmauer umgeben und man kann viel Zeit damit verbringen hier einfach herumzulaufen.

















Das allgegenwärtige und dabei sehr fotogene Verkehrsmittel, das sich nicht nur zum Transport von Personen und Waren, sondern auch zum Schlafen eignet ist die die Fahrrad-Rikscha.











Wie in ganz Asien sind natürlich auch Mopeds äußerst beliebt. Im Gegensatz zur Fahrrad-Rikscha  brauchen diese  Benzin. Der Herausforderung der Distribution wird hier äußerst pragmatisch entgegnet:



Das Streetfood in Indonesien generell nicht so abwechslungsreich und raffiniert, wie wir es in anderen asiatischen Ländern erlebt haben. In Yogyakarta hat es uns aber sowohl geschmacklich, als auch von der Präsentation am Besten in Indonesien gefallen.










Sehr beliebt ist Krupuk. Das kennt man in Deutschland eher als Vorspeise im eingedeutschten China-Restaurant, die immer gleich aussieht. In Yogyakarta wird diese indonesische Garnelen-Spezialität aber in allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen zelebriert:


Fleischspieße mit Erdnusssauce sind ebenso beliebt. Häufig aus Huhn aber auch Schaf, Ziege und weitere Varianten haben wir probiert.



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3 thoughts on “Yogyakarta – Eine Überraschung auf Java

    • So klein ist die Welt! Dann kannst Du ihm gern ausrichten, dass die Leute „seiner Stadt“ wirklich sehr nett sind 🙂

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