Idyllische Hafenstadt am südchinesischen Meer

Wegen der Überschwemmungen im Südwesten Vietnams ging es spontan von Saigon nach Hoi An mit dem Flugzeug. Wir kamen etwa 2 Minuten vor Mitternacht und damit Dagmars Geburtstag in unserer Unterkunft an. Eine große Überraschung war die Torte, die Jens schon vorher mit den wunderbaren Mitarbeitern des Red House Homestay organisiert hatte. Dazu gab es noch eine Flasche vietnamesischen Wein und alle Mitarbeiter haben gesungen und ein kleines Feuerwerk gezündet. Ein unvergesslicher Geburtstag!


Hoi An ist eine alte Stadt, die über Jahrhunderte ein bedeutender Hafen war. Viele Händler (Franzosen, Holländer, Chinesen) haben sich hier niedergelassen und zur Durchmischung verschiedener architektonischer Stile beigetragen. Die Altstadt wurde auch im Vietnamkrieg nicht zerstört und gilt heute als UNESCO Weltkulturerbe. Wir haben es genossen durch die kleinen Gassen zu schlendern, man kann die Stadt aber auch sehr gut per Fahrrad erkunden.








Besonders interessant war der zentrale Markt wo man sich neben dem Handeln selbst auch gern zum Plauschen trifft oder ein Schläfchen hält.
























Auch in Hoi an gibt es an praktisch jeder Ecke köstliches und gesundes Streetfood.













Zu Dagmars Geburtstag haben wir uns aber einen Restaurant-Besuch im „Baby Mustard“ gegönnt. Das war so lecker, dass wir gleich für den nächsten Tag einen privaten Kochkurs dort gebucht haben. Bevor es ans Kochen ging, haben wir zusammen auf den Markt eingekauft und viel über Kräuter, Gewürze und sonstige Zutaten gelernt. Hinter dem Restaurant gibt es ein riesiger Feld, das kollektiv von den Anwohnern bewirtschaftet wird und wo sich jeder was er braucht frisch ernten kann.












Es gibt viel Kunsthandwerk in Hoi An. Nicht nur Toursiten-Nepp (aber auch), sondern auch richtig hochwertige und ausgefallene Sachen. Besonders beliebt sind die bunten Lampions, bei deren Fertigung man hier zusehen kann.









Am Abend konnte man kleine Papier-Laternen kaufen, um sie auf dem Fluss auszusetzen. Dies steht symbolisch für das Aussenden von Wünschen und Gedanken in die Welt.



Mit den ruhigen Straßen und dem wenigen Verkehr ist Hoi An ein krasser Gegensatz zu Vietnams Großstädten und wir haben dieses besondere Flair besonders genossen. Absolut empfehlenswert!






Nach gefühlt viel zu kurzer Zeit ging es mit dem Zug weiter gen Norden.



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4 thoughts on “Idyllische Hafenstadt am südchinesischen Meer

  1. Schön, dass ihr eure Reiseberichte noch zu Ende schreibt. Ist immer noch/wieder schön diese zu lesen und in die tollen Fotos einzutauchen. Schreibt ihr denn noch euer Bildband/Buch über die Weltreise? Oder wie wäre es mit sowas: https://www.streetsoftheworld.com
    Lieben Gruß,
    Simone

    • Hallo Simone! Schön, dass es Dir weiterhin gut gefällt 🙂 Ein Buch bzw. mehrere werden wir sicher noch machen. Ausstellungen sind auch eine tolle Idee! Danke für den Tipp! Wir schauen uns Deinen Link noch genauer an. Weiterhin viel Spaß beim Lesen. Liebe Grüße Dagmar und Jens

    • Hallo Silvia, wenn wir die Bilder sortieren, bekommen wir auch immer einen riesigen Hunger und Lust auf die Kräuter-Berge…

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