Ha-Long-Bay des Festlands

In der nähe des kleinen Städtchens Ninh Bình schlängeln sich Flüsse durch eine bizarre Landschaft aus gigantischen Karst-Felsen. Dieses UNESCO Weltkulturerbe „Tam Cốc“ wird auch als Festland-Version der Ha-Long-Bucht bezeichnet. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben so noch einen Stopp kurz vor Hanoi eingeschoben.

Man kann dieses Wunderwerk der Natur auch mit geführten Touren besuchen aber obwohl die Gegend in Deutschland und der westlichen Welt relativ unbekannt ist, kann es hier sehr voll werden. Vor allem wenn zur Mittagszeit die Bus-Touren aus Hanoi ankommen. Man merkt, dass sich die Einheimischen schon auf einen Ansturm vorbereitet haben. Also haben wir uns einen Motorroller gemietet und sind morgens um 6 Uhr losgefahren und waren tatsächlich die ersten Besucher an diesem Tag.





Nette Ruderer – meistens Frauen – transportieren immer nur wenige Personen pro Boot auf ganz besondere Weise: halb liegend und mit den Füßen rudernd.


Es war wirklich sehr entspannend so fast allein über den Fluss gerudert zu werden und dabei die unwirkliche Landschaft und die Fauna zu betrachten. Dazu der gleichmäßige Ruderschlag trug sehr zu einer meditativen Stimmung bei. Manchmal ging es durch sehr niedrige Höhlen, bei denen man den Kopf einziehen musste.

















Wir haben die Freiheit genossen, dass wir mit dem Roller überall anhalten konnten und haben so noch einige der Karst-Felsen erklommen. Dabei haben wir die in den Fels gehauene Bích Động
Pagode und den nach „nur“ etwa 500 Stufen zu erreichende Hang Múa Aussichtspunkt erreicht. In der feuchten Hitze eine ganz schöne Aufgabe, aber der Blick entschädigt den Aufwand.
















 

In Ninh Binh selbst haben wir nicht sehr viel unternommen. Das Rollerfahren im Umland mit viel weniger Verkehr hat auch deutlich mehr Spaß gemacht und dabei konnten wir auch noch die Landschaft genießen:





 

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